Shiatsu Blog

Auf dieser Seite möchte ich Artikel und Ideen sammeln, die thematisch zu Shiatsu, Gesundheit, TCM und Psychotherapie passen. Auch geistiges Heilen und Meditationen habe ich hier aufgenommen. Denn diese Techniken haben mich sehr in meiner Praxis von Shiatsu bereichert. Ich wünsche dir viel Vergnügen beim Schmökern und freue mich auf Rückmeldungen.

 

Anmerkung zur Anrede mit "du":

Die Anrede mit "du" überbrückt die Distanz, die üblicherweise entsteht, wenn man die Texte eines anderen liest. Wenn ich dich auf diesen Seiten mit "du" anspreche, dann möchte ich genau das. Denn unsere Seele reagiert am besten auf "du" statt auf "Sie".

Übungen für die Meridiane zur Steigerung des Wohlbefindens

Energieübungen aus der TCM – den Qi-Fluss stärken – Bewusstheit in die Meridiane bringen - mit Lockerungen, Dehnungen, Selbstmassage, Atemübungen, Meditationen

Steigerung des Wohlbefindens

 

Diese Übungen biete ich regelmäßig in Gruppen an.

 

Im Zuge meine Shiatsu-Ausbildung lernte ich eine Vielzahl einfacher Übungen kennen, die das allgemeine Wohlbefinden heben und Freude und Leichtigkeit im Körper wahrnehmbar machen. Diese werden Do-In oder Makoho Übungen genannt.

 

Die Do-In Übungen bestehen aus Techniken wie Klopfen, Massieren, Dehnen und Berühren. Sie können von jedem ausgeführt werden, unabhängig von Geschlecht und Alter, weil keine schwierigen oder schmerzhaften Bewegungen dazu notwendig sind. Das Ziel ist, den Körper zu seinen natürlichen Grundlagen – einem harmonischen Energiefluss – zurückzuführen.

 

Die Übungen dienen der Wiederherstellung der Gesundheit und verbessern sowohl unsere physische wie auch unsere psychische Verfassung nachhaltig. Mittels Do-In wird der Kreislauf angeregt, die Energiezirkulation verbessert und unterversorgte Körperstellen werden wieder aufgeladen oder „belebt". Durch die Selbstmassage werden auch direkt die Organe stimuliert und die damit verbundenen Funktionen gestärkt. Regelmäßiges Üben verbessert Disharmonien wie z.B. Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Kopf- und Rückenschmerzen, Menstruationsbeschwerden, Verdauungsstörungen und Schlaflosigkeit.

 

Viel Aufmerksamkeit wird der richtigen Atmung und der Wahrnehmung geschenkt, vor allem dem „Nachspüren" einer ausgeführten Bewegung. Somit erleben wir einen deutlichen Vorher-Nachher-Effekt.

 

Eine liebevolle und achtsame Zuwendung bringt uns unserer ursprünglichen Natur näher und lässt uns im Gesamten zufriedener und „runder" werden.

 

Zum Hintergrund:

Die Natur des Qi

 

Qi (japan. Ki) wird sehr häufig mit Lebensenergie oder -kraft übersetzt, weil diese Energie bzw. Kraft das Leben „beseelt".

 

Wie in der Natur ist im Körper alles in Bewegung, immer im Fluss, darum sprechen wir bei der Meridianarbeit vom Qi-Fluss. Kann das Qi nicht ungehindert durch den Körper fließen, kann es zu Verdichtungen oder Verhärtungen kommen, die wir dann z.B. als Knoten oder Verspannungen wahrnehmen.

 

Die Körperhaltung eines Menschen spiegelt seine geistige Haltung wider. Da die Haltung wiederum die Bewegungen des Qi spiegelt, kann an ihr der Zustand des Qi im Menschen festgestellt werden. Sobald Qi an einer Stelle gebunden ist, schlägt sich das auf den gesamten Qi-Fluss im Körper nieder. Derartige Blockaden des Qi führen, wenn sie über einen längeren Zeitraum bestehen, unweigerlich zu Unwohlsein oder sogar Krankheiten.

 

Unserem Körper stehen mehrere Quellen von Qi zur Verfügung. Zum einen gibt es das so genannte „vorgeburtliche Qi", das uns als Erbgut von unseren Eltern mitgegeben wurde und uns für unser gesamtes Leben zur Verfügung steht. Dieses ist nach Auffassung der Fernöstlichen Medizin in unseren Nieren gespeichert. Wenn wir also von einer guten Nieren-Energie (= auch Essenz) sprechen, so steht uns sehr viel Kraft zur Verfügung und eventuell ein langes Leben bevor. Das so genannte „nachgeburtliche Qi" ist das, was unser Körper aus der Nahrung und aus der Luft produziert, um alle Körperfunktionen aufrechtzuerhalten. Milz und Magen sind entscheidend um Energie bzw. Essenz aus der Nahrung zu extrahieren und die Lunge hat die Aufgabe dem Körper durch die Atmung aus der Luft Energie zu liefern. Ist der Mensch in der Lage sich genügend Qi aus der Nahrung und Luft zu holen (indem der Körper dies auch in brauchbare Essenz umwandeln kann), so hat er ebenso viel Kraft und wird sich vital und gesund fühlen.

Die Wirkung von Shiatsu erklärt - anhand eines Akupunkturpunktes

Shiatsu ist weit mehr als die Behandlung der Akupunkturpunkte!

Hier will ich am Beispiel eines Akupunkturpunktes zeigen, wie Shiatsu auf Körper, Seele und Geist wirken kann.

 

Shiatsu wirkt durch Berührungen. Wir berühren unterschiedliche Körperpartien, -bereiche, Diagnosezonen. Die Meridiane werden angeregt, lebendig. Wir bewegen und dehnen die Faszien, Muskeln, Gelenke. Die Entspannung, die dabei entsteht, hilft beim Abschalten und lässt Neues fließen, sobald das Alte losgelassen wurde oder auch einen guten Platz gefunden hat. Dazu gehören Muskelverspannungen und Schmerzen ebenso wie Ablagerungen und ungesunde Entwicklungen an Knochen, Gelenken, in Organen und Blutgefäßen.

 

Wir berühren außerdem auch immer auf seelischer Ebene. Wenn Emotionen belastend wirken, können sie umgewandelt werden. Siehe auch meine anderen Artikel.

 

Die Wirkung von Shiatsu anhand des Punktes Magen 36

 

Ich habe diesen Akupunkturpunkt (japanisch: Tsubo) gewählt, da er vor allem wegen seiner guten Wirkung auf das Immunsystem bekannt ist. Die folgenden Informationen finden sich im Akupunkturbuch bzw. meinem Skriptum:

 

Magen 36 = Ma 36: Deutsch: Drei Wegemaße des Beines; Englisch: Leg three miles; Japanisch: Ashi no sanri; Chinesisch: Zusanti

 

Lokalisation: 3 cun (d.h. Daumenbreit) unterhalb der äußeren Kniegrube (Ma 35, Du Bi, „Kalbsnase“) und 1 Finger lateral der Schiebeinvorderkante, auf der Höhe des distalen Randes der Tuberositas tibiae

 

Besonderheiten: Erde-Punkt, He-Punkt (Zusammenfluss-Punkt)

 

Erfahrungsstelle für den Verdauungstrakt, die Beine und Füße, sowie bei allgemeiner Schwäche bzw. bei Ohnmacht

 

Funktionen:

  • kräftigt das Qi, kräftigt den Körper
  • tonisiert Blut und Yin
  • harmonisiert den Magen
  • stärkt Milz und Pankreas
  • beruhigt den Geist
  • belebt das Yang
  • reguliert ausgleichend die Qi-Mechanik
  • entstaut die Leitbahn, ihre Netzgefäße und macht sie durchgängig

 

Klinische Anwendungen:

  • Kräftigung des ganzen Köpers mit krankheitsvorbeugender und immunstärkender Wirkung
  • Störungen des Verdauungssystems
  • Bei allen Störungen, die im Sinne der TCM-Differenzierung einem Leere-Zustand zuzuordnen sind
  • Schmerzen, Bewegungs- und Gefühlsstörungen der unteren Extremität

 

Was bedeutet das für die Shiatsu Behandlung?

  • Wir können durch die präzise Lokalisierung und einfühlsame Aktivierung dieses Punktes samt Verbindung mit dem restlichen Meridian bzw. Körper der Klient/in folgende Wirkungen erwarten:
  • Das Qi der Klient/in wird gestärkt. Damit fühlt sich diese Person lebendiger und kräftiger, sie kann wieder „drei Meilen“ gehen, wie der englische Name andeutet. Vor allem das Yang wird belebt, dadurch ist wieder neue Aktivität möglich.
  • Sollte sich der Punkt bei Kontakt auffällig zeigen, könnte eine allgemeine Schwäche vorliegen, vor allem in der Verdauung sowie in Beinen und Füßen.
  • Als Erde-Punkt wirkt er noch zusätzlich auf das Element Erde, also Magen und Milz-Pankreas.
  • Bei einem Yin-Überschuss wird das Yin beruhigt.
  • Bei einem „Durcheinander“ im Magen wird die Funktion dieses Organs harmonisiert, Milz und Bauchspeicheldrüse werden gestärkt (das ist wichtig bei Symptomen wie Appetitlosigkeit, Magendrücken/Völlegefühl, Aufstoßen, Sodbrennen, Magengeschwüren sowie Übelkeit und Erbrechen, Probleme an den Mundwinkeln, der Mundschleimhaut und der Oberlippe – hier sind allerdings auch andere Punkte von Bedeutung).
  • Über den Punkt Magen 36 wie auch jeden anderen Magen-Punkt wird gleichzeitig der gesamte Magenmeridian beeinflusst, samt seinen Funktionen und Störungen, vor allem bei Fülle oder Leere entlang dem Meridian. Zu diesem Thema eine kurze Aufzählung. (Ferner werden auch die Kreisläufe von Milz-Pankreas und Dickdarm mitbehandelt. Das erläutere ich an anderer Stelle auf dieser Website.)

 

Der Magenmeridian ist zuständig für:

  • die Aufnahme von Nahrung – sowohl physisch als auch seelisch und geistig
  • Appetit und Hunger
  • die Regulierung des Darms
  • die Steuerung der Funktion der Brustdrüsen und der Milchbildung (Muttermilch = Nahrung!)
  • und er hat eine Beziehung zur Funktion der Eierstöcke und zum Menstruationszyklus

 

Störungen des Magenmeridians:

  • Appetitlosigkeit, Magendrücken, Sodbrennen, Magengeschwüre
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Kopfschmerzen, Menstruationsbeschwerden
  • Störungen der Milchproduktion nach der Entbindung
  • wunde Mundwinkel, Probleme mit der Speiseröhre

 

Symptome am Magenmeridian:

  • Probleme mit Augen, Wangen, Nase, Lippen, Zahnfleisch, Zähnen
  • Spannungen in Nacken und Schulter, Rachenerkrankungen
  • Beschwerden im Brustbereich
  • Knieprobleme vor allem seitlich sowie schwere Beine
  • Fußgelenksprobleme

 

Wie an anderer Stelle – Text leicht adaptiert – geschrieben, kann der Magenmeridian wie folgt charakterisiert werden:

Der Begriff „Magen" im Wort Magenmeridian umfasst den gesamten Verdauungstrakt von den Lippen über die Mundhöhle, die Speiseröhre sowie den Magen und Zwölffingerdarm bis zum oberen Teil des Dünndarms.

Der Magen fördert die Funktionen dieser Körperteile und Organe und ist folglich mit Essen, Bewegung, Erzeugung von Körperwärme sowie (bei Frauen) mit der Fortpflanzung verbunden. Der Magen steuert den Appetit, die Milchbildung und zu einem gewissen Grad die Funktion der Eierstöcke.

Ist der Magenmeridian in seiner Funktion gestört, entwickelt man häufig einen sehr launischen und wählerischen Appetit. Wird zuviel gegessen, so kommt es zu Aufstoßen, Sodbrennen und Völlegefühl. Wunde Mundwinkel sind ein Zeichen von Entzündungen der Magenschleimhaut, und ähnliche Reizungen treten auch entlang des Magenmeridians auf. Die Magengrube wird hart und löst dadurch Schmerzen im Herzbereich aus.

Weitere Zuständigkeiten des Magenmeridians aus Sicht der TCM: die Richtung der Magen-Energie geht bei gesunden Menschen nach unten; der Meridian ist zuständig für die Nahrungsaufnahme und kontrolliert die Extraktion, er garantiert die Milchbildung, garantiert den Geschmackssinn, zeigt sich in der Oberlippe und der Schleimhaut des Mundes.

 

Berührungsqualität als selbst/heilender Faktor am Beispiel von Shiatsu

Manchmal wollen wir einfach nicht (körperlich) berührt werden.

 

Wir brauchen dann vielleicht eher einfühlsame Worte oder einen geschützten Raum um uns herum, wo jede Körperlichkeit stören würde. Weil möglicherweise gerade unsere Grenzen außerhalb des physischen Körpers liegen.

 

In den meisten Lebensphasen aber brauchen wir Berührungen.

Oft mehr als einen Bissen Brot.

 

Hier schreibe ich über die Berührung als Faktor der Heilung und Förderung der Selbstheilung am Beispiel von Shiatsu.

 

„Körperliche Berührungen führen dazu, dass ich mich ganz fallen lassen kann.“

Die Klient/innen beschreiben, dass sie sich durch die Berührungen tief entspannen können. In erster Linie entspannt sich der Körper. Danach - so die Umfrage - kommt es zu einem Erleben, das über den Körper hinausgeht. Sie betreten einen Bewusstseinsraum, der ihnen üblicherweise im Alltag nicht zur Verfügung steht.

Wenn die Klient/innen sich in die eigene Tiefe fallen lassen können, zeigt dies das Vertrauen, das im Shiatsu entstehen kann. Sie sind in der Lage, ihre Kontrolle aufzugeben.

 

„Die Qualität der Berührungen führt dazu, dass ich mich gesehen, respektiert und verstanden fühle.“

Untrennbar damit verbunden ist die Voraussetzung, dass die Chemie zwischen Klient/innen und Shiatsu-Praktiker/innen stimmt. Dadurch entsteht eine Verbindung und ein Austausch kann stattfinden. Es können Informationen zwischen beiden fließen, auf die sie wiederum in ihrer Interaktion reagieren können.

 

„Über Shiatsu entwickelte ich die Fähigkeit, mich über meinen Körper auszudehnen, bis hin zur Seele.“

Der Vorteil der Berührungen im Shiatsu: die Seele wird geerdet und inspiriert, der Körper und Intellekt beseelt. Der Mensch erlebt sich wieder als ganzheitliches Wesen. Er kann sich in sich wieder zu Hause fühlen. Er wird authentischer, präsenter, sichtbarer für sich selbst und andere.

 

„Es wurden mir meine eigenen Bedürfnisse wieder klarer.“

Das ist äußerst wichtig. Wenn wir uns vom Schicksal gebeutelt fühlen, mit dem Leben selbst nicht in Kontakt sind, hilft uns die Berührung im Shiatsu zu einem neuen Verständnis unseres Selbst. Bei manchen Klient/innen hilft z.B. das Halten des Kopfes, dass sie die Gedanken loslassen können, leer und frei werden.

Als Folge setzt ein Prozess des inneren Bewusstwerdens ein. Je tiefer die Klient/innen dabei wahrnehmen, was das Hier und Jetzt ihnen bietet, umso umfassender und dauerhafter können sie sich verändern.

 

„Durch die Erinnerung an bestimmte Punkte, die mir einmal beim Shiatsu gehalten oder gedrückt wurden, kann ich später neuerlich Verspannungen lösen, bestimmte Körperteile lockern usw.“

Die Klient/innen können also die Wirkung vorangegangener Behandlungen selbst neu hervorrufen, sich selbst heilen.

Ich behaupte, dass wir das Wissen um die Akupunkturpunkte alle in uns tragen. Das Wissen und auch das Gewahrsein über Zusammenhänge im Körper ist uns im Lauf unseres Lebens oder der Evolution verloren gegangen. Durch Shiatsu können diese Bewusstheit erneut erlangen und abrufen, wenn wie sie benötigen.

 

Der Artikel ist inspiriert durch eine Umfrage, die in Deutschland im Frühjahr 2016 unter 75 Shiatsu-Klient/innen durchgeführt wurde.

Arbeit mit dem inneren Kind

Zur Befreiung des Sonnenkindes durch Freundschaft mit dem Schattenkind

Vollnarkose! Für viele eine angenehme Erfahrung. Da kann man sich ausruhen, während die Ärzte ihre Arbeit tun. Für mich war das im März des Jahres 2019 eine Horrorvorstellung. Notwendig, weil der Meniskus war eingerissen. Aber angstbesetzt - warum eigentlich? Ich hatte schon mehrere OP hinter mir. Es war kein bleibender Schaden geblieben. Nur nach dem letzten Mal hatte ich mich monatelang schwach gefühlt.

 

Also wollte ich aktiv werden. Mein Schicksal selbst in die Hand nehmen. Ergänzend zu Behandlungen mit Shiatsu und Homöopathie machte ich mich auf die Suche nach der Ursache der Angst in meinem Inneren. Hier halfen mir meine Erfahrungen aus der Integrativen Körperpsychotherapie (IBP). Rasch fand ich den Glaubenssatz, der bei einer OP in meiner Kindheit entstanden war: „Wenn ich eine Vollnarkose erhalte, hat mein Opa Angst um mich.“ Die dazugehörige Emotion hatte sich in mir eingebrannt. Daher konnte ich nicht anders als vor einer Wiederholung zu flüchten.

 

In der IBP gibt’s mehrere mögliche Strategien zur Bewältigung alter Verletzungen. Häufig wird eine gute Eltern-Botschaft gewählt, d.h. ein Satz, den die Bezugspersonen dem Kind hätten sagen müssen. Ich entschied mich, eine für mich passende zu finden und mit einem heilenden Bild zu kombinieren. Ich nahm immer, wenn die Panik vor der Vollnarkose spürbar wurde, mein inneres Kind in die Arme und sagte zu ihm: „Du kannst mir vertrauen. Ich schaue auf dich.“ Wichtig ist dabei, den Satz nicht nur nachzuplappern, sondern auch das Gefühl, in diesem Fall des Vertrauens, mit allen Sinnen zu erleben. Durch die Wiederholungen entsteht eine neue Spur im Gehirn, der die Gefühle folgen. Bei Angst brauche ich nicht mehr dem gewohnten Gedanken der Angst zu folgen, die wie eine Autobahn im Kopf die Vernunft verdrängte. Das Ergebnis: bereits ein paar Stunden nach der Vollnarkose fühlte ich mich fit und gesund.

 

Der Zusatzbonus: Die Wiederholungen wirken im Alltag nach. Jetzt profitiere ich vom Vertrauen, dass ich mir im März geholt hatte.

 

Manche Glaubenssätze wirken so stark, dass sie unser Leben ständig im Griff haben. Was liegt näher, als zu den Ursachen zu gehen? Was gibt’s einfacheres, als in die Kindheit zu schauen?

 

Heilung passiert

-        auf verschiedenen Ebenen z.B. bewusst und unbewusst

-        in unterschiedlichen Phasen z.B. Kind-Ich und Erwachsenen-Ich

-        mit unterschiedlicher Ausdauer und Intensität z.B. geht sie schneller voran, wenn es uns insgesamt gut geht und wir bei Problemen im Alltag leicht auf unsere Ressourcen zugreifen können. Die Ressourcen, die wir uns holen, wenn wir in der Kraft sind, helfen später, wenn wir Phasen der Bedürftigkeit durchleben.

 

Denkst du: „ich habe ohnehin schon mit meinem inneren Kind gearbeitet. Das ist schon geheilt.“ ? Dann geht es dir so wie mir, bis vor kurzem. Jetzt habe ich gelernt:

 

Während es oft stimmt, dass ein bestimmter Kind-Anteil keine Aufmerksamkeit mehr benötigt, weil er integriert ist, zeigt sich das innere Kind vielleicht einmal als 3- und einmal als 5-Jähriges. Einmal mit einem Mutter- und dann wieder mit einem Vaterthema. Deshalb kann es sein, dass das Leben dich auffordert, mehrmals zum inneren Kind hinzuschauen.

 

Die Arbeit mit IBP und die Auseinandersetzung mit dem Prinzip Sonnenkind und Schattenkind kann nicht nur für Ängste, sondern auch für alle anderen Lebensthemen angewendet werden.

 

Ein Beispiel: Mario wird oft wütend, wenn seine Partnerin Susi etwas vergisst, was für ihn wichtig ist. Unlängst vergaß sie beim Einkaufen seinen Lieblingskäse. Daraufhin ist er richtiggehend ausgeflippt. Susi verstand die Welt nicht mehr. Für sie fehlte einfach nur der Käse. Aber für Mario war scheinbar alles anders. Was war passiert?

 

Mario ist sich nicht darüber im Klaren, dass es sein inneres Kind ist, das sich von Susi nicht beachtet und respektiert fühlt, wenn sie den Käse vergisst. Er ist sich nicht bewusst, dass der Grund eine tief liegende Verletzung aus der Vergangenheit ist. In diesem Fall der Umstand, dass seine Eltern seine Wünsche als Kind nicht ernst genommen haben. Susi streute nur Salz in diese Wunde.

 

Er kann erst seine Gefühle und sein Verhalten beeinflussen, wenn er den Zusammenhang versteht. Dann wird er nicht mehr von seinem inneren Kind gesteuert.

 

Seine derzeitigen, ihn behindernden Glaubenssätze könnten lauten: „Ich bin nicht wichtig“ oder „Ich komme immer zu kurz“. Folglich interpretiert er die Situation mit „Susi liebt mich nicht genug und nimmt meine Gefühle nicht ernst“. Die Kombination: Glaubenssatz + Interpretation der Wirklichkeit + Gefühl + Verhalten führt bei Mario zu Wut. Gefühle wie Angst, Wut, Einsamkeit - aber auch Gefühle der Leere, das heißt die Abwesenheit von Gefühlen - kommen so blitzschnell, dass wir gut in der Selbstbeobachtung bleiben müssen, um uns bewusst so machen, dass diese Probleme möglicherweise aus unserer Vergangenheit stammen. Wenn wir sie lösen wollen, müssen wir hinschauen.

 

Gerne begleite ich dich energetisch oder auch mit Shiatsu, wenn du in einen Prozess des inneren Kindes kommst, der dich blockiert.

 

Bereits im letzten Heft „Innen und Außen“ habe ich über das Nachnähren geschrieben. Quasi als Fortsetzung davon finde ich Folgendes ganz essenziell: Holen wir uns die Zuwendung, die wir als Kinder gebraucht hätten. Holen wir nach, was wir bis jetzt versäumt haben.

 

Literatur:

- IBP + Gute Eltern Botschaften: http://www.werden-und-sein.ch/coaching/botschaften.php

 

- Sonnenkindes und Schattenkind: Stephanie Stahl: „Das Kind in dir muss Heimat finden: Der Schlüssel zur Lösung (fast) aller Probleme“

Inneres Lächeln - eine Meditation für neue Kraft und Gesundheit

Es gibt ein altes chinesisches Sprichwort, das besagt: Triffst Du jemanden, der kein Lächeln hat, schenke ihm Deines.

 

Du sitzt auf einer Stuhlkante mit aufrechtem Oberkörper. Du schließt die Augen und legst die Hände übereinander (die Meditation ist natürlich auch in jeder anderen Position möglich).

Du siehst vor Dir eine lächelnde Sonne.

Die Sonne lächelt Dich an und Du lächelst zurück.

Indem Du die Mundwinkel hebst, wirst Du Dir Deiner lächelnden Energie bewusst.

Du nimmst diese lächelnde Energie in Dein Inneres und bringst sie zu Deinem Sexualzentrum.

Von dort bringst Du sie zu Deiner Thymusdrüse.

Sie geht weiter zu Deinem Roten Herzen. Du spürst wie Ungeduld und Hast aus Deinem Herzen ausziehen und Liebe, Freude, Respekt und Ehre einziehen.

Du lächelst in Deine beiden Weißen Lungen. Du spürst, wie Trauer die Lungen verlässt und dafür Mut und Rechtschaffenheit einziehen.

Die lächelnde Energie geht nun weiter in die grüne Leber und Du spürst, wie Ärger die Leber verlässt und wie Freundlichkeit und Weite in die Leber einziehen.

Die lächelnde Energie geht nun weiter in die gelbe Milz. Du fühlst, wie Kummer und Sorgen die Milz verlassen und Offenheit und Fairness in die Milz einziehen.

Die lächelnde Energie geht nun weiter in die blauen Nieren. Du fühlst, wie Furcht und Angst die Nieren verlassen und Sanftheit einzieht.

Nun verbindest Du die Organe mit den Sinnesorganen.

Du hörst mit den Ohren das Blau in Deinen Nieren

Du schmeckst mit der Zunge das Rot in Deinem Herzen

Du siehst das Grün der Leber mit Deinen Augen

Du fühlst das Gelb der Milz mit Deinen Lippen

Du riechst das Weiß in den Lungen mit Deiner Nase

Nun sammelst Du die lächelnde Energie in Deinem Nabel

Männer

legen die rechte Hand auf den Nabel und die linke Hand darüber und kreisen 36 x mit dem Uhrzeigersinn, dann 24 x gegen den Uhrzeigersinn

Frauen

legen die linke Hand auf den Nabel und die rechte Hand darüber und kreisen 36 x gegen den Uhrzeigersinn, dann 24 x mit dem Uhrzeigersinn

 

Du reibst die Hände und sammelst das Chi in den Händen

Du öffnest die Augen und reibst

Deine Stirn

Deine Augen,

Deine Wangen,

klopfst auf das Kiefergelenk, den Oberkiefer, den Unterkiefer,

massierst den Hals,

streichst in der Herzgegend,

klopfst auf den Thymus, auf die Lungengegend, auf die Leber und die Milz.

Du stehst auf,

- klopfst sanft hinten auf Deine Nieren

- klopfst 3x Deine Beine entlang (außen nach unten und innen nach oben)

ICH WÜNSCHE EINEN SCHÖNEN TAG! Und denk daran, immer im Lächeln zu bleiben!

 

Und auch das solltest Du ausprobieren: "When you feel lonely, give a smile to a stranger" (Wenn Du einsam bist, lächle einem Fremden zu!) - Zitat: Ricky Moore

Aus Fehlern lernen

Kapitel 1

Ich gehe eine Straße entlang.

Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.

Ich falle hinein.

Ich bin verloren… ich bin hilflos.

Es ist nicht mein Fehler.

Es dauert eine Ewigkeit, bis ich herausgefunden habe.

 

Kapitel 2

Ich gehe die gleiche Straße entlang.

Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.

Ich tue so, als sähe ich es nicht.

Ich falle wieder hinein.

Ich kann nicht glauben, wieder am gleichen Ort zu sein.

Aber es ist nicht mein Fehler.

Es dauert immer noch lange, bis ich herausgekommen bin.

 

Kapitel 3

Ich gehe die gleiche Straße entlang.

Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.

Ich sehe, dass es da ist.

Ich falle trotzdem noch hinein… es ist die Gewohnheit.

Meine Augen sind offen.

Ich weiß, wo ich bin.

Es ist mein Fehler.

Ich komme sofort heraus.

 

Kapitel 4

Ich gehe die gleiche Straße entlang.

Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.

Ich umgehe es.

 

Kapitel 5

Ich gehe eine andere Straße entlang.

Lebe jetzt die Fragen

Habe Geduld gegen alles Ungelöste

in deinem Herzen und versuche,

die Fragen selbst liebzuhaben

wie verschlossene Stuben und wie Bücher,

die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind.

 

Forsche jetzt nicht nach den Antworten,

die dir nicht gegeben werden können,

weil du sie nicht leben kannst.

Und es handelt sich darum, alles zu leben.

 

Lebe jetzt die Fragen.

Vielleicht lebst du dann allmählich,

ohne es zu merken,

eines Tages in die Antwort hinein.

 

Rainer Maria Rilke

Selbstverantwortung übernehmen als Maßnahme für die Psychohygiene

Meist merkt man es bei anderen, aber es fällt uns kaum auf, wenn es uns selbst betrifft: Wir machen die Umwelt verantwortlich, statt unsere eigene Rolle in unserem Leben anzuschauen. Für die Selbsthygiene empfiehlt Veit Lindau, die folgende Vereinbarung handschriftlich festzuhalten, eventuell anzupassen und zu ergänzen. Erst dann unterschreiben, wenn du wirklich dafür bereit bist. Du kannst sicher sein, dass dein Unterbewusstsein diesen Akt der Bereitschaft sehr aufmerksam registriert. Danach die Vereinbarung an einem gut sichtbaren Ort positionieren.

Vereinbarung mit mir selbst

Michael Reiterer, nach Veit Lindau aus „Liebe radikal“

Ich, ………………………, bin der wichtigste Mensch in meinem Leben. Deshalb bin ich bereit, die folgende Vereinbarung mit mir selbst einzugehen:

  • Ich übernehme die volle Verantwortung für das Erblühen meiner zwischenmenschlichen Beziehungen.
  • Ich übernehme die volle Verantwortung für meine Gefühle, Gedanken und Handlungen.
  • Ich übernehme die volle Verantwortung dafür, klar herauszufinden, was ich wirklich will. Für die Verwirklichung meiner Ziele will ich andere Menschen finden, die Lust haben, das gemeinsam real zu kreieren.
  • Ich übernehme die volle Verantwortung dafür, auf Menschen zuzugehen, die mich achten und schätzen.
  • Ich übernehme die volle Verantwortung dafür, an jenen Situationen, die mir schaden, schnell etwas zu verändern.
  • Ich finde heraus, was mir wirklich guttut, und schenke dies mir regelmäßig.
  • Ich bin bereit, tiefe Freude und Erfüllung in meinen Beziehungen zu erfahren.
  • In meinen Beziehungen öffne ich mich für Heilung auf körperlicher, emotionaler, geistiger und seelischer Ebene. Ich bin bereit, mich dafür zu verändern.
  • Ich bin bereit, ein waches Leben im Einklang mit meinen innersten Werten zu führen.
  • Ich vereinbare mit mir selbst, dass ich mit mir liebevoll und achtsam umgehe.
  • Ich erforsche meine Bedürfnisse auf körperlicher, emotionaler, geistiger und seelischer Ebene und übernehme die volle Verantwortung für deren Erfüllung.
  • Wenn ich menschliche Unvollkommenheiten in mir erkenne, bin ich bereit, ihnen mit Humor und sanftem Mitgefühl zu begegnen. Ich vergebe mir meine Fehler und korrigiere sie so rasch wie möglich.
  • Ich schenke mir Liebe in Form von Freundlichkeit, gutem Essen, einer ausreichenden Menge Schlaf, frischer Luft und Bewegung.

Diese Vereinbarung mit mir selbst tritt heute ……………………… in Kraft.

 

Unterschrift: ………………………

Ayurveda Kurzinfo

Das Feuer in unserem Körper

Das Pitta-Dosha steht für die Elemente Feuer und Wasser – ein scheinbarer Gegensatz, aber doch in einer Energie vereint. Denn Pitta, wörtlich übersetzt Galle, beschreibt das Prinzip der Wandlung, des Stoffwechsels in unserem Körper, das Feuer der Verdauung. Eine Menge guter Eigenschaften kennzeichnen Pitta-dominierte Menschen. Sie gelten als dynamisch, intellektuell leistungsfähig und strukturiert im Denken und Handeln. Aber es gibt auch eine Schattenseite.

 

Sind Sie ein Pitta-Typ?

 

Ein Ayurveda-Typentest, durchgeführt von einem auf Naturheilkunde spezialisierten Arzt oder Lehrer, schafft genauere Erkenntnisse darüber, ob möglicherweise das Pitta-Dosha in ungesunder Weise verstärkt oder zu schwach ausgeprägt ist. Es gibt außerdem verschiedene Selbsttests im Internet, die aber eigentlich nicht mehr tun, als charakteristische körperliche Merkmale oder Verhaltensweisen abzufragen. Zum gleichen Ergebnis wie solche Tests würden Sie kommen, wenn Sie die Eigenschaften der drei Doshas auf Info-Portalen wie http://www.ayurvedatrends.com verfolgen und gedanklich abhaken, was auf Sie zutrifft. Sie werden schnell erkennen, dass Sie Elemente von Pitta in sich tragen, ebenso aber von Vata und Kapha. Entscheidend für Vorbeugung und Heilbehandlung ist das Einhalten der Gewichtung, die nach dem Verständnis von Ayurveda bei der Geburt in Idealform gegeben war und erst später durch Lebensstil und Umwelt ins Ungleichgewicht geraten kann.

 

Immer mit der Ruhe

 

Äußerlich ist ein Pitta-Mensch wenig auffällig. Er ist typischerweise mittelgroß und normalgewichtig, eher sportlich und muskulös. Seine wachen Augen können die Dynamik in seinem Auftreten unterstreichen. Aber gerade hier finden sich oft erste Anzeichen einer Pitta-Störung, die übrigens auch bei ausgeprägten anderen Doshas auftreten kann. Sind die Augen gerötet und der Blick stechend, kann dies seine Ursache in einer unerwünschten Pitta-Dominanz haben. Für seine Umwelt wird dieser Mensch zur Plage. Leistungsfähigkeit artet aus in Perfektionismus, und den weniger leidenschaftlichen Typen begegnet er mit Ungeduld und Gereiztheit. Bevor daraus Magengeschwüre und vorzeitiger Haarausfall werden, sollten Sie mit einem Ayurveda-Arzt über mögliche Gegensteuerung durch Ernährungsumstellung oder eine Kur sprechen. Es hilft aber viel, einfach selbst das Tempo zu reduzieren.

Hans Gerber über geistiges Heilen, Steinkreise, Agnihotra, Pyramiden und seine Reise nach Indien

Er ist Gründer des Zentrums für geistige Heilweisen http://www.geistigeheilweisen.at/. Im Jänner 2020 bereist er wieder Indien.

Auf seiner Seite https://hans.co.at/ findest du nicht nur Info über das geistige Heilen, sondern auch, unter anderem, seine persönlichen Beiträge über

  • Erlebnisse mit Steinkreisen
  • Die Feuerzeremonie Agnihotra
  • Die Funktion von Pyramiden zur Verankerung des Energiefeldes
  • sowie ab Jänner seinen Blog über die Indienreise

 (Verfasst Dezember 2019)

Diverse Gedanken zu Meditationen

Unser Arbeitsalltag und unsere Freizeit sind schnelllebig. Viele Menschen leben unter ständigem Druck und sind Burnout-gefährdet. Hier gibts Info über den Nutzen von Meditationen für alle Menschen in Gruppen und alleine.

 

Meditationen helfen dabei loszulassen, abzuschalten und Ruhe zu finden.

 

Für die Gesundheit ist es wesentlich, sich Zeit für sich zu nehmen. Meditationen helfen, geistig und körperlich neue Energien zu tanken. Bewusste Entspannung in der Gruppe bringt Erholung auf allen Ebenen. Wir üben verschiedene Entspannungsmethoden, die Sie dann ganz einfach alleine durchführen können. Sie regenerieren sich automatisch, wenn Sie nach der Meditation genügend Zeit für Ihren Schlaf einplanen. Die Energien der Meditation harmonisieren die Aura und kräftigen die Chakren. Ihr ganzer Ätherkörper wird in den Stunden danach noch mehr leuchten und strahlen. Diese Wirkung hält einige Tage an. Am besten natürlich, wenn Sie die Meditation zu einer täglichen Praxis machen.

 

Regelmäßige Meditationen in Gruppen können die Wirkung verstärken. Meine ersten Erfahrungen reichen ins Jahr 1980 zurück. Ich kann das voll bestätigen. Jede/r sollte dies natürlich für sich selbst erleben. Vorschlag: Probieren Sie es und erleben Sie den Unterschied.

 

***

 

Im Folgenden einige Gedanken über Annehmen-Können im Gegensatz zu Widerstand-Leisten

Auszüge aus: The Lazy Man's Guide to Enlightenment bzw. auf Deutsch

 

DER ERLEUCHTUNG IST ES EGAL, WiE DU SiE ERLANGST

von THADDEUS GOLAS, aus dem Amerikanischen von Matthias Güldenstein

Die Grundfunktion jedes Wesens ist, sich auszudehnen und sich zusammenzuziehen. Ausgedehnte Wesen sind durchlässig, zusammengezogene sind dicht und undurchlässig. Deshalb können wir alle - alleine oder gemeinsam mit anderen - als Raum, Energie oder Masse erscheinen, in dem Umfang, wie wir uns ausgedehnt oder zusammengezogen haben, und in welcher Art von Schwingungen wir uns durch den Wechsel von Ausdehnen und Zusammenziehen ausdrücken. Jedes Wesen verfügt über seine eigenen Schwingungen. Ein vollständig ausgedehntes Wesen ist Raum. Nachdem mit der Ausdehnung auch die Durchlässigkeit zunimmt, können wir mit einem oder mehreren ausgedehnten Wesen im »gleichen Raum« sein. Tatsächlich können alle Wesenheiten im Universum ein einziger Raum sein.

Das Ausgedehntsein erleben wir als Gewahrsein, Verstehen, Begreifen oder wie immer wir es nennen wollen. Wenn wir vollständig ausgedehnt sind, haben wir ein Gefühl allumfassenden Gewahrseins, eins zu sein mit allem Leben. Auf dieser Ebene haben wir keinen Widerstand gegen irgendwelche Schwingungen oder Interaktionen anderer Wesen. Es bedeutet zeitlose Glückseligkeit, mit einer uneingeschränkten Auswahl an Bewusstsein, Wahrnehmung und Fühlen.

Raum ist eine Erfahrungsebene, die wir alle erreichen können, aber es ist schwierig, auf unserer gegenwärtigen Daseinsebene davon zu sprechen, weil jene eben unbegrenzt ist. Unsere Ebene erfordert Abgrenzungen und Definitionen. Wir könnten sagen: Alle Erfahrungen sind dem Einen Mind zugänglich und der Eine Mind ist wir alle oder jemand auf der höchsten Ausdehnungsebene. Oder wir könnten folgende Theorie aufstellen: Gott konnte nichts erschaffen, das begrenzter als er selbst ist, das Bestand hätte. Aber wenn er sich selbst verdoppelt, dann kann er sich eines beständigen Universums erfreuen.

Daher ist jede Wesenheit ein Doppel Gottes, »nach seinem Ebenbild« geschaffen.

Es spielt keine Rolle, welche Ausdrucksweise wir verwenden: Wir existieren und das Universum existiert, und es ist möglich, diese Idee von Ausdehnen und Zusammenziehen innerhalb des begrenzten Rahmens dessen zu überprüfen, was uns als Menschenwesen real erscheint, besonders bei Studien im atomaren und subatomaren Bereich.

Wenn ein Wesen völlig zusammengezogen ist, ist es ein Masseteilchen, vollständig implodiert. Entsprechend dem Maß, in dem ein Wesen zusammengezogen ist, ist es unfähig, im gleichen Raum mit anderen zu sein, deshalb wird Zusammengezogensein als Furcht, Schmerz, Unbewusstheit, Unwissenheit, Hass, Übel und eine Unzahl anderer unerwünschter Gefühle empfunden. Im Extremfall hat das Wesen das Gefühl, völlig verrückt zu sein, allem und jedem entgegenzustehen und unfähig zu sein, den Inhalt seines Bewusstseins zu wählen. Das sind natürlich einfach die Empfindungen, die zu den Schwingungsebenen der Masse gehören, und jedes Wesen kann sich jederzeit daraus befreien, indem es jeden Widerstand aufgibt gegen alles, was es denkt, sieht oder fühlt.

 

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Kein Widerstand ist auch für Dahlke wichtig - also: annehmen was ist

Auszüge aus dem Buch der Widerstände

Eigenblindheit ist ein verbreitetes Hindernis; wir neigen nun einmal dazu, den Splitter im Auge des anderen zu erkennen, den Balken im eigenen aber zu übersehen. Das ist auch verständlich, denn dort, wo das eigene Problem liegt, hat unser Ego viel zu verlieren.

Mit jeder Lösung und Integration von bisher Fehlendem wird es für das Ego enger. Wenn wir schließlich alle Fehler als etwas Fehlendes und damit als Chance erkannt und in allen Enttäuschungen die Täuschung durchschaut haben, wenn wir mit allem einverstanden sind, hat das Ego ausgespielt, und das Selbst übernimmt.

 

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Beispiel aus dem Buch: Überschrift Keinen Partner finden

Warum finde ich einfach nicht den richtigen Mann?

Da mich nur stören kann, was mit mir zu tun hat, könnte ich schauen, an welche eigenen Fehler mich die Fehler der falschen Männer erinnern und ob ich - in meinen Augen - die richtige Frau bin, diejenige, die ich wirklich sein möchte.

Was fehlt mir, das ich stattdessen im Außen suche? Was muss ein Mann schon deswegen mitbringen, weil es mir fehlt?

Grundsätzlich muss ich mich auch fragen, wie offen ich bin und wie hoch meine Messlatte liegt. Wenn ich es nicht unter einem reichen Senkrechtstarter mit Filmstarqualitäten tue, wird es natürlich sehr schwierig. In meiner Selbstprüfung kann ich noch ein paar Schritte weitergehen:

Will ich mir überhaupt eine feste Beziehung zumuten oder lieber weiter klagen? Finde ich das Angebot so schlecht, weil ich mich selbst so überhöhe oder die in Frage kommenden Männer so erniedrige?

Das war nur ein kurzer Ausschnitt aus dem Buch, das ich wärmstens empfehlen kann

 

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Meditation hilft bei inneren Widerständen und lindert Stress

Meditation lindert Stress und erhöht die Arbeitsleistung, las man vor einiger Zeit in der Zeitschrift „Die Presse" mit einem Bericht, dass immer mehr US-Firmen ihren Angestellten Meditationskurse zur Stressbewältigung am Arbeitsplatz anbieten. Warum? Aus ganz praktischen Gründen - Die Produktivität hat sich dadurch mehr als verdoppelt, die Fehlzeiten von Angestellten sanken um 85 Prozent, die Zahl der Arbeitsunfälle um 70 Prozent. Man hat einfach erkannt, dass positiv motivierte, ausgeglichene Mitarbeiterinnen eine der wesentlichen Voraussetzungen für Geschäftserfolg sind. Und nach wissenschaftlichen Erkenntnissen senkt Meditieren den Cholesterinspiegel und regt den Blutfluss in den Muskeln an. Geführte Meditationen sollten schon lange im Vorfeld von Krankheitsbildern eingesetzt werden - und tatsächlich sind wenige Wege so gut zu echter Vorbeugung geeignet, stellt Dr. Dahlke fest.

 

Eine Möglichkeit aus dem Getriebe um uns herum auszusteigen, ist sicherlich die Meditation. Sich Zeit zu nehmen, zur Ruhe kommen, innehalten, um sich wieder besser zu spüren, um in Ruhe einen Gedanken zu fassen, und zwar einen eigenen, einen, der der eigenen Wahrheit entspricht, ist und wird immer mehr eine Notwendigkeit. Wenn die Stürme im Außen heftiger brausen, gilt es eine Möglichkeit für Rückzug zu schaffen. Es ist auch gut zu wissen, dass im Zentrum des Zyklons, eines ganz heftigen Sturmes, absolute Stille herrscht. Egal wie turbulent es im Außen ist, in uns können wir absolute Ruhe und Frieden erleben. Wie S.H. Dalai Lama immer wieder betont - wo beginnt der Weltfrieden? In uns, in unserem Inneren. In uns ankommen, bedeutet auch in der Einheit anzukommen. Meditation hilft uns aus der Dualität auszusteigen und das Gefühl von Ganzheit zu nähren, zu unserem Wohl und damit zum Wohle der Menschen und somit auch der Welt. Viel Freude auf der inneren Reise.

 

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Ähnlich auch auf www.erhoehtesbewusstsein.de (zuletzt abgerufen im März 2014):

"Die Meditation dient nicht nur der Erleuchtung, sagt Ott. Auch ohne solch eine Grenzerfahrung fördere das Konzentrationstraining die seelische Gesundheit, wie der Psychologe in seinen Studien zeigen konnte. Mit seinem Team an der Universität Gießen erforscht er vor allem Übungen der Achtsamkeitsmeditation. Die Versuchspersonen richten dabei ihre volle Aufmerksamkeit auf spontan auftretende Empfindungen und lernen, diesen Gefühlen wohlwollend zu begegnen. Anfangs wandert die Wahrnehmung immer wieder ab in Erinnerungen und Grübeleien. Doch schließlich verändert sich etwas: Der Meditierende erfährt sich selbst und seine Umwelt auf neue Weise. Das Körperempfinden wird sensibler, Emotionen lassen sich souveräner kontrollieren."

 

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Eine neue Erde schaffen

Mehr und mehr Menschen spüren die Wahrheit: Wir leben in einer Zeit, in der eine neue Erde im Begriff ist, sich zu verwirklichen. Dadurch entstehen viele neue Möglichkeiten für alles Leben auf unserem Planeten.

Zu dieser Zeit gehören auch Menschen, die sich ihrer Schöpferkraft bewusst sind. Sie bringen sich aktiv ein und lassen die nötigen Veränderungen geschehen - nicht nur in ihrer Vorstellung und in Gedanken, sondern hier und jetzt im wirklichen Leben - durch die Liebe, die sie sind - die wir alle sind.

Sie öffnen gemeinsam ihr Herz für die Erde. Sie tauchen in ihre Energie ein und lassen etwas Neues daraus entstehen. Damit schaffen sie Neues, verbinden die Ebenen miteinander und Heilenergie kann sich ausbreiten.

So kann sich die neue Erde entwickeln. In vielen von uns leben bereits Vorstellungen einer Welt, in der Friede herrscht und in der jeder mit sich und der Welt im Einklang lebt.

Lassen wir diese Bilder lebendig werden, indem wir zusammenkommen und unsere individuellen Vorstellungen und Impulse aus dem Herzen vereinen und zu einem größeren werden lassen. Dadurch können Dinge geschehen, welche grundlegende Veränderungen bringen können ... in Liebe.

 

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Was die Zeitungen über Meditationen schreiben

Die Wiener Zeitung schreibt am 31.12.2010 (Sonja Panthöfer):

Einige Zitate aus dem Artikel:

"Der Innsbrucker Therapeut, zu dessen Arbeitsschwerpunkten die Psychoonkologie zählt, meint, das Weg-Haben-Wollen des Schmerzes habe häufig zur Folge, dass der Schmerz sogar stärker werde. Durch die Praxis der Achtsamkeit hingegen wird die Realität nicht ausgeblendet, und gerade darin liegt die Möglichkeit der Veränderung. So paradox es klingt: Gerade dadurch, dass man die Dinge zunächst einmal so akzeptiert, wie sie sind, kann eine Änderung eintreten.

Harrer erklärt, dass insbesondere Krebspatienten dies als Entlastung erleben. „Achtsamkeit bedeutet, sich dem Schmerz freundlich zuzuwenden und die Erfahrung zu machen: Wenn ich ihm offen im Geiste begegne, verändert er sich. Ich kann damit mein Leiden vermindern, ohne es völlig zu beseitigen."

 

Meditation und die Praxis der Achtsamkeit können also offenbar einiges bewirken, sind aber gewiss kein Allheilmittel, und zu besseren Menschen machen sie uns vermutlich auch nicht. In der buddhistischen Psychologie gehört das Leiden zum Leben dazu."

 

"Das Konzept der Achtsamkeit stammt ursprünglich aus der buddhistischen Psychologie und wird mittlerweile - herausgelöst aus dem religiösen Kontext - für vielerlei Zwecke genutzt: zum Stressabbau oder auch als Hilfe bei der Bewältigung von Krankheiten, bei Schmerz, Krebs oder um depressive Menschen vor Rückfällen zu bewahren."

Kritiker/innen meinen: "Wie aber geht man freundlich mit sich um, wenn starke Schmerzen vorhanden sind oder eine schwere, möglicherweise lebensbedrohliche Krankheit? Ist es nicht völlig normal, auf beängstigende Veränderungen mit einem gefühlsmäßigen Aufruhr zu reagieren?

Erweist sich in solchen Fällen das Konzept der Achtsamkeit nicht nur einfach als eine weitere Spielart des positiven Denkens, wie sie bereits zur Genüge existieren? Nach Ansicht der amerikanischen Autorin Barbara Ehrenreich herrscht in unserer Welt ohnehin ein Übermaß an Positivität..."

 

Spiegel online

Heilen mit dem Geist

Von Blech, Jörg

Hirnforscher entdecken, wie die Seele die Biologie des Körpers verändert und ihm helfen kann, Erkrankungen zu überwinden. Meditieren, Yoga und positives Denken, lange als Esoterik abgetan, erobern die Schulmedizin

In seinem Buch "Meditation für Skeptiker" erklärt Ott, 47, den Weg zum Selbst: Meditieren diene dazu, "das Bewusstsein zu erweitern und sich von eingefahrenen Denkmustern und Verhaltensweisen zu lösen". Jeder könne lernen, das innere Befinden "in Richtung Ruhe und Gelassenheit zu verändern" 

Und das wirkt besser als manche Medizin: Am Massachusetts General Hospital im amerikanischen Boston setzten kürzlich 15 Frauen und Männer ihren Geist wie eine Arznei ein. Sie waren anfangs verspannt, schlafgestört und geplagt von Sorgen. Generalisierte Angststörung, lautete ihre Diagnose.

Acht Wochen lang nahmen sie an einem Kurs zur Achtsamkeitsmeditation teil. Und der tat ihnen gut: Sie konnten ihre Ängste besser beherrschen und fanden wieder mehr Schlaf.

Das Gehirn war auf wohltuende Weise verwandelt, wie die Untersuchung im funktionellen Kernspin offenbarte: Nach dem Meditieren waren Teile der vorderen Hirnrinde (präfrontaler Kortex) verstärkt durchblutet - also genau jene Areale, die für das Regulieren von Gefühlen wichtig sind. Überdies erschien die Verbindung zwischen präfrontalem Kortex und dem Angstzentrum des Gehirns, der Amygdala, stärker ausgeprägt als bei Vergleichspatienten, die nicht meditiert hatten.

mehr auf Spiegel 21/2013

 

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Kurze Zitate über das Meditieren (auf Deutsch und Englisch)

Alan Watts

“To have faith is to trust yourself to the water. When you swim you don’t grab hold of the water, because if you do you will sink and drown. Instead you relax, and float.”

“If you really understand Zen… you can use any book. You could use the Bible. You could use Alice in Wonderland. You could use the dictionary, because… the sound of the rain needs no translation.”

Wikipedia über Alan Watts

 

Eckhart Tolle TV (Englisch)

Ask yourself, “Is there negativity in me at this moment?” Then, become alert, attentive to your thoughts as well as your emotions. Watch out for the low-level unhappiness in whatever form that I mentioned earlier, such as discontent, nervousness, being “fed up,” and so on.

Watch out for thoughts that appear to justify or explain this unhappiness but in reality cause it. The moment you become aware of a negative state within yourself, it does not mean you have failed. It means that you have succeeded. Until that awareness happens, there is identification with inner states, and such identification is ego. With awareness comes disidentification from thoughts, emotions, and reactions. This is not to be confused with denial. The thoughts, emotions, or reactions are recognized, and in the moment of recognizing, disidentification happens automatically.

Mehr auf ET TV. Excerpted from Eckhart Tolle’s A New Earth, pages 116-117.

 

Hier ein weiterer Auszug aus einem Buch von Tolle mit dem Thema:

Noticing the Gaps: The Fourth State of Consciousness

This is what happens: A new sight or sound arises, and in the first moment of perception, there is a brief cessation in the habitual stream of thinking. Consciousness is diverted away from thought because it is required for sense perception. A very unusual sight or sound may leave you “speechless”— even inside, that is to say, bring about a longer gap.

The frequency and duration of those spaces determine your ability to enjoy life, to feel an inner connectedness with other human beings as well as nature. It also determines the degree to which you are free of ego because ego implies complete unawareness of the dimension of space.

When you become conscious of these brief spaces as they happen naturally, they will lengthen, and as they do, you will experience with increasing frequency the joy of perceiving with little or no interference of thinking. The world around you then feels fresh, new, and alive. The more you perceive life through a mental screen of abstraction and conceptualization, the more lifeless and flat the world around you becomes.

Excerpted from Eckhart Tolle’s A New Earth, pages 252-253.

 

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Aus der Zeitschrift "THE PSYCHO-THERAPIST No. 101": JOURNAL OF THE COLLEGE OF PSYCHO-THERAPEUTICS White Lodge, Stockland Green Road, Speldhurst, Nr. Tunbridge Wells (aus dem Jahr 1979)

THE ART OF MEDITATION

It seems to me it may be valuable to put the point of view of the earth and density signs in Zodiacal terminology as opposed to the air and fire and water signs if indeed it is possible to differentiate in such definite form — from my own thoughts over the years I have come to the conclusion that each of us approach this difficult area from a different viewpoint and that — as always — what is good and beautiful for one is not necessarily right for another. To my surprise the first and widest category is male and female. I have always thought that the only difference in human beings was the plumbing! but it now seems to me that as we weave in and out of life wearing our different bodies we use totally different sections of the one soul. True we all have masculine and feminine polarities but basically we are using differing instruments. …

From this standpoint, although in general a group of male and female can join together in meditation, even create a group rapport which is truly beautiful and rewarding, for personal meditation, while a man it would seem can drift away very easily — even occasionally sleep! — woman seems to need a quite different approach to prevent the calm being invaded by the chatter of trivia of the needs of family, work — all the dozens of demands with which they are usually beset. For all these reasons the feminine seems to need to have a 'seed' form of concentration of short duration — to dwell momentarily on a flower, a sunset, a tree of blossom — to visualise scenes of beauty or places in which they have been happy. A favourite 'seed' of my own — as most of you know — is to visualise a wide open rose — to draw near and walk in among the stamens which then close in over my head. One becomes enveloped in the aura of the rose — in the scent and texture and the warmth of the sun to which it has opened its very heart. Certainly the psychological wiz will be able to draw from this many strange conclusions! — to me it is 'Be still and know' — and time being a man made product with little relevance, it needs only the inspiration to spare a moment to 'stand and stare' — longer and my grasshopper brain butts in and the magic is gone. As I travel I find many women who feel just the same and are heartened to find they are not just a freak. It is very beautiful to see these 'young' people sitting in total immobility for long periods of time but to me the urgency of living at this time is such that such methods are to me wasteful and unnecessary. Though this may simply be personal to me, from observation it would seem that such methods can cause over-extension and open up the auric structure to vulnerability and violence, since the magnetic field becomes depleted and is thus incapable of its first duty — which is to protect the ensouled spirit. The subject thus becomes prone to invading forces of many levels and the 'wo-man' — man plus womb — being the receptacle of creation, is the more vulnerable. As always it is for this individual to choose. I simply offer these notes as potentially helpful to those of like mind.

CICELY ALLAN

Was heißt eigentlich Energiearbeit und geistige Heilung

Die Energiearbeit und geistige Heilung dient dem Aufspüren und Lösen von energetischen Blockaden. Die Lebensenergie wird gestärkt.

 

Neue Lebenskräfte werden aktiviert. Und das Wunderbare daran? Sie können es selbst!

 

Die energetischen Heilsitzungen sind immer eine Ergänzung zur medizinisch-therapeutischen Behandlung. Sie stärken das Immunsystem und führen dem Körper frische Lichtenergie zu.

 

Wesentlich ist es, den energetischen Ursprung von Krankheiten oder anderen Problemen zu erkennen. In der Energiearbeit und geistigen Heilung wird die Wurzel von Disharmonien gesucht. Damit wird nicht nur ein Symptom beseitigt sondern eine energetische Neugeburt eingeleitet. Wenn die Seelenenergien den frischen Wind spüren, erleben Sie selbst mehr Freude und Selbstvertrauen.

 

Kombiniert mit Aufstellungen und Geneagrammarbeit kann sie für manche Menschen der Schlüssel sein, der Türen in neue Welten aufschließt.

 

Häufig empfehle ich auch Übungen, die jede/r für sich ganz einfach und alleine durchführen kann. Die energetischen Übungen setzen im Alltag an. Dadurch kann jede/r für sich selbst störende Muster auflösen, Schmerzen energetisch lindern, Liebe fließen lassen.

 

Die Beschäftigung mit Energiearbeit und geistigen Heilung ist an kein Glaubenssystem gebunden. Keine Religion, keine Sekte. Alle Übungen werden bei vollem Bewusstsein durchgeführt.

 

Nicht wir heilen, sonden wir lassen durch uns wirken. Wir lösen uns von Gedankengebäuden und werden durchlässig für die kosmische Kraft (von manchen als göttliche Energie bezeichnet), die alles heilen kann. Die Absicht genügt und wir werden frei dafür. Es entsteht ein Kanal für diese Energie. Die kosmische Energie wird in der klassischen Heilbehandlung über die Hände, das Herz, den ganzen Körper und die Aura "übertragen".

 

Wenn sich die Suchenden, die "Klientinnen und Klienten" ganz frei gelassen fühlen, dann darf die Energie direkt aus der EINEN QUELLE zu ihnen strömen.

 

Im Gegensatz zu vielen anderen Energethiker/innen glaube ich nicht, dass man Energien auflösen kann.

 

Energien kann man umwandeln

Es ist für mich (noch aus dem Physikunterricht an der Schule) ein allgemein anerkanntes Gesetz, dass Energie weder vermehrt noch erneuert werden kann. Energie kann nur umgewandelt, aber nicht zerstört werden.

 

Tröstlich ist: Alles was wir anschauen, darf ans Licht und ins Licht kommen.

 

Energie und Licht sind die Grundlage des Lebens. Licht-/Energiemangel oder Licht-/Energieüberschuss führen auf physischer und psychischer Ebene zu „Problemen“.

Die Fragen Warum Energiearbeit? Warum Lichtarbeit? werden in einem anderen Artikel ausgeführt.

 

Übersicht über meine Ausbildung in geistiger Heilung am Zentrum für geistige Heilweisen (ZGH)

  • Geistige Entwicklung - Meditation - Geistige Heilung und Selbstheilung
  • Theorie
  • Verständnis der Energien in der belebten Natur
  • Verständnis der Heilenergien und ihre verschiedenen Quellen. Heilung bedeutet Ganzwerdung
  • Erkenntnis der Einzigartigkeit jedes Wesens. Begreifen des gemeinsamen Bewusstseins. Entdeckung und Entwicklung der universellen Liebe
  • Die geistige Essenz, das höhere Selbst
  • Die innere Struktur des Menschen (Körper, Aura, Chakras, holographische Strukturen)
  • Die geistige Entwicklung. Tier – Mensch, die 7 Täler, Kundalini. Chakras. Sein und Dasein, irdisches Leben, akzeptieren wie jede/r ist
  • Entwicklung der Sensitivität – Mediumismus – Hell-Wahrnehmung – Intuition – Inspiration
  • Die gesetzliche Situation in Österreich
  • Schweigepflicht
  • Praxis
  • Akzeptanz der Eigenständigkeit des Menschen. Lösung von Bindungen. Begreifen, dass im Leben jede/r so sein kann wie er ist
  • Umgang mit Hilfesuchenden. (Gespräch mit dem Hilfesuchenden, kreatives Zuhören, Erklärung der Arbeit, des Heilvorganges, der Einfühlung)
  • Finden des eigentlichen Konflikts in Bezug auf die Krankheit
  • Selbstheilung (kreative Lösungsversuche für den eigentlichen Konflikt, Verbindung mit dem spirituellen Zentrum, Schreiben was einem die Krankheit für das Leben bringt und wie das Leben ohne Krankheit wäre)
  • Verschiedene Heilweisen (Kontaktheilung, Heilung zu zweit, Fernheilung, magnetisches Heilen, Heilen in der Aura, Chakra-Heilung)
  • Berichte (vertraulich!)
  • Einschwingen, Resonanz, Verbindung mit dem Heilbewusstsein, Verbindung mit dem Göttlichen, mit dem großen Bewusstsein
  • Entwicklung der Sensitivität (Empfinden von Energien, Visualisierung, Empfang von Informationen, Hellwahrnehmung)
  • Innere Reinheit. Reinigung des Raumes, der Aura. Schließen der Chakras, aurisches Ei. Aufladen mit Energie
  • Wie reagiere ich, wenn Probleme auftreten
  • Magie – Wille – Emotion
  • Meditation (Entspannung, Atmung, Führen der Energie, Entwicklung)
  • Einfühlung
  • Aufgaben für den Alltag um die Verhaltensweisen zu erkennen und zu ändern
  • Selbstheilung

Standards

Standards sollen die Basis für das Vertrauen in den geschulten Heiler /die geschulte Heilerin legen. Eine Qualitätskontrolle wird angestrebt. Im Wesentlichen geht es darum, dass der/die Hilfesuchende weiß, dass er/sie nicht einem Scharlatan ausgeliefert ist.

◾ Auswahl von geeigneten Auszubildenden. Beaufsichtigung des Entwicklungsprozesses während der Ausbildung. Entsprechende Reaktionen, wenn Probleme ersichtlich werden.

◾ Mindestens zweijährige Ausbildung zur Entwicklung der Fähigkeiten des Heilens und des Umgangs mit Menschen. Mindestalter 18 Jahre.

◾ Zu Beginn der Ausbildung bestätigt der/die Student/in, dass er/sie die Beschwerdekommission anerkennt und bei Beschwerden ihre Urteile respektiert. Den Hilfesuchenden wird ein Informationsblatt überreicht. Weiters wird der Verhaltenskodex für praktizierende Mitglieder überreicht. Er wird während der Ausbildung erläutert.

◾ Abschluss mit der Überreichung eines Zertifikats. Dem Abschluss liegt die persönliche Beurteilung des Ausbilders zu Grunde. Die Beurteilung erfolgt an Hand der zweijährigen Zusammenarbeit. Weiters wird die erfolgreiche Arbeit mit vier verschiedenen Hilfesuchenden beurteilt. Der Beurteilung liegt auch ein persönlich unterzeichneter Erlebnisbericht der Hilfesuchenden zu Grunde.

 

Das in der Praxis Erfahrene bedarf einer Einbettung in unser Wissen. Die Gruppenabende sind so aufgebaut, dass sie immer etwas Theorie enthalten. Die Wissensgebiete umfassen den äußeren und inneren Menschen, Lebenserfahrung und die Einheit allen Lebens, spirituelle Hygiene, das innere Bewusstsein und das Zusammenwirken des Wesens Mensch mit dem Körperlichen.

 

Dauer der Ausbildung: 2 Jahre. Innerhalb dieser Zeit wird die/der Auszubildende zu eigener Selbständigkeit herangeführt.

 

Es gibt wöchentlich stattfindende Gruppenabende zu 2 Stunden, in denen Folgendes geübt wird. Die Gruppentätigkeiten können auch im Paket angeboten werden:

- Entspannung und Einfühlung

- Meditation

- Schöpfen aus dem höheren Bewusstsein

- Übungen zur Selbstheilung, Lösung von Blockaden

- Geistige Heilung, Übungen

- Sensitivitätstraining, Aktivierung der Empfindungsfähigkeit

- Training zur Belebung der Intuition

- Imaginations- und Visualisierungsübungen

- Entwicklung einer Gesprächskultur zwischen Heiler/in und Hilfesuchenden

- Der Umgang mit sich selber und mit anderen Menschen

 

Seminare: sie zeigen die Arbeitsweisen verschiedener Ausbilder/innen und Heiler/innen.

Die Ausbildung wird mit einem Zertifikat abgeschlossen.

 

Übersicht über meine Ausbildung in der Einfühlungsmethode ("die Einfühlung") am Zentrum für geistige Heilweisen (ZGH)

Die Einfühlung setzt sich aus einem dynamischen Prozess zusammen, welcher in drei Abschnitte unterteilt werden kann:

1. Entspannung und Ganzheitserlebnis

Es ist die Zeit des Einschwingens, wir öffnen uns dem inneren Wesen und lassen den Alltag hinter uns. Wir spüren uns und entspannen uns. Entspannung bedeutet nicht, dass alle Muskeln schlaff sind, es ist die innere Harmonie, die den richtigen Muskeltonus entstehen lässt. Der Mensch erlebt sich als Ganzheit. Jedem Organ, jeder Zelle, wird die Freiheit geschenkt, so leben zu können, wie es ihrer inneren Natur entspricht. Alles im Körper und im Inneren arbeitet miteinander.

2. Empfindung, Belebung, Bearbeitung von Problemen, Vertiefung

Es ist die Zeit des Geschehenlassens in der bewussten Verbindung. Der Geist ist wach, der Körper ruht. Von innen her sich zeigende Probleme werden angenommen, bearbeitet und gelöst.

3. Ausklang und in sich Heimat finden

Die Zeit des Ausschwingens, wo wir wieder ins Alltagsbewusstsein und ins natürliche Leben zurückkehren.

Auf alle drei Phasen ist großes Augenmerk zu legen.

 

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Was sagt C.G. Jung über die geistige Heilung?

Zitiert nach Gerhard H.J. Fruhmann, MA - Sensei Reiki:

"Ich glaube, dass Heilen auf nicht-materiellem Weg, durch geistige Methoden, eine Zukunft ungeahnter Möglichkeiten hat. Und ich glaube, dass ihr Bereich allmählich über das, was wir heute, zu Recht oder Unrecht, als 'funktionell' bezeichnen, hinauswachsen und auch alles Organische umschliessen wird.

Ich sehe die Morgenröte einer neuen Zeit vor mir aufleuchten, in der man gewisse chirurgische Eingriffe, z.B. an inneren Gewächsen, als blosse Flickarbeit ansehen wird, voller Entsetzen, dass es überhaupt einmal ein so beschränktes Wissen um Heilmethoden gab. Dann wird kaum noch Raum sein für althergebrachte Arzneimittel!

Es liegt mir fern, die moderne Medizin und Chirurgie irgendwie herabzusetzen, ich hege im Gegenteil grosse Bewunderung für beide.

Aber ich habe Blicke tun dürfen in die ungeheuerlichen Energien die der Persönlichkeit selbst innewohnen und in solche von ausserhalb liegenden Quellen, die unter gewissen Bedingungen durch sie hindurchströmen, und die ich nicht anders als göttlich bezeichnen kann.

Kräfte, die nicht allein funktionelle Störungen heilen können, sondern auch organisch bedingte, die sich als blosse Begleiterscheinungen seelisch-geistiger Störungen herausstellten".

Prof. Dr. Carl Gustav Jung

 

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Zitate

"Die beste Arznei für den Menschen ist der Mensch -

der höchste Grad dieser Arznei ist die Liebe"

(Paracelsus)

 

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„Ich glaube daran, dass das größte Geschenk, das ich von jemandem empfangen kann, ist, gesehen, gehört, verstanden und berührt zu werden.

Das größte Geschenk, das ich geben kann, ist, den anderen zu sehen, zu hören, zu verstehen und zu berühren.

Wenn dies geschieht, entsteht Beziehung“

(Virginia Satir)

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"Der Form halber sage ich manchmal, dass ich ein Heiler bin.

Die Wahrheit ist jedoch, ich bin keiner. Ich heile niemanden. Du wirst es auch nicht tun. Wenn Du ein Heiler bist oder einer werden möchtest, ist es deine Aufgabe, einfach zuzuhören. Dann öffnest du dich, um die Energie zu erhalten, welche dir erlaubt, der Katalysator für die Heilerfahrung deiner PatientInnen zu sein.

Heilung ist eine Entscheidung, die zwischen PatientInnen und dem Universum getroffen wird."

Eric Pearl (Reconnection)

 

 

Wissenschaftler über geistige Heilung

Es sagt Bruce Lipton dazu:

Der Zellbiologe Bruce Lipton erläutert die Physikalische Grundlage, warum Handauflegen funktioniert, und zeigt auf, dass die heutige Schulmedizin ein veraltetes Weltbild hat...

 

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Meditation und geistige Heilung als wirksame Alternative zu Medikamenten

 

Demenz

 

Meditation als Demenz-Prophylaxe

 

Hier darf ich einen Artikel von Dieter zusammenfassen, der in voller Länge im Internet nachzulesen ist. Titel: "Demenz und die Macht des Ausgeblendeten"

Kürzung mit Genehmigung des Autors im Jahr 2015

Über das Gehirn

Dass die seelische Konstitution des Menschen eine nachhaltige Wirkung auf den Körper, bis in die Strukturbildung des Gehirnes hinein hat, ist inzwischen hinreichend erforscht. Auch Gefühle werden als Aspekt früherer Erfahrungen im Gehirn verankert und bestimmen spätere Grundhaltungen, Überzeugungen und letztlich auch, wie wir unser Gehirn nutzen. Es ist die Art und Weise, wie wir unser Gehirn nutzen, die zu Re- oder Degeneration von Nervenzellen und deren Verbindungen, den Synapsen führt. Und heute wissen wir, dass insbesondere eine Pathologie der Synapsen mit Demenz korreliert. Die Synapsen spielen im kortikalen Netzwerk, in dem unsere Handlungs- und Wahrnehmungsprogramme gespeichert sind, eine zentrale Rolle.

Über das Körpergedächtnis

Das Gedächtnis des Körpers ist nicht zu täuschen. Erstarrungen, Verhärtungen, Verkrümmungen haben ihre Ursache nicht nur in einer möglichen schlechten Sitzhaltung. Die Bilder des Lebens setzen sich im Knochensystem, den Muskeln, den inneren Organen fest und entwickeln auch dort ihre Wirksamkeit. Eine erlebte Todesstarre bleibt so lange, bis die bindenden Kräfte ausagiert, die gespeicherten oder assoziierten Bilder in das Bewusstsein zugelassen und weiter bearbeitet werden können.

Demenz als permanente Über-Erregung

Demente Menschen befinden sich in einem Zustand permanenter Über-Erregung. Einer der heilsamen Aspekte in der Arbeit mit ihnen ist es daher, ein Klima der Ruhe und Harmonie zu schaffen. Unruhe trifft sofort auf starke Resonanz, ist für den dementen Menschen häufig nicht zu ertragen. Ein unbewältigtes Trauma verändert die Reizverarbeitung im Gehirn, führt zu einer permanent erhöhten Erregung des zentralen Nervensystems. Durch die ständige Erwartung von Gefahr verändern sich die basalen Regelkreise, davon betroffen sind insbesondere im Bereich des limbischen Systems die Mandelkerne (Amygdalae) und die Hippocampusformation.

Normalerweise werden Angstreize durch die Einordnung in einen Gesamtzusammenhang entschärft. Bei einem unverarbeiteten Trauma bleibt das Tor für als bedrohlich erlebte Außenreize ständig übermäßig weit geöffnet und es kommt zu erhöhter Ansprechbarkeit (Reagibilität) des Stresssystems. Das Gehirn ist permanent übererregt und regt verhältnismäßig schnell die Ausschüttung von Stresshormonen an. Eines dieser Hormone ist Cortisol. Eine übermäßige Produktion von Cortisol führt nachweislich zu einer Belastung, auf Dauer zu einer Zerstörung der Synapsen und damit auch der damit verbundenen Nervenzellen.

Demenz korreliert mit einer Pathologie der Synapsen. Die Hippocampusformation hat nicht nur eine wichtige Funktion für Lernen und Erinnern, sondern ist auch der Sitz des Selbstwertgefühles des Menschen. Entgegen früherer Überzeugungen können dort ein Leben lang Nervenzellen neu gebildet werden. Bei Untersuchungen an meditierenden Menschen hat man z.B. eine überdurchschnittliche Dichte an grauer Substanz in diesem Bereich vorgefunden. Im Gegensatz dazu haben sich bei im Krieg gefolterten und seelisch erkrankten Menschen vergleichsweise kleine Hippocampi gezeigt.

Dauerstress und ein geringes Selbstwertgefühl scheinen eine nachhaltige negative Wirkung auf diesen zentralen Bereich im Gehirn zu haben, also auch auf Lernen und Erinnern. Chronischer Stress verhindert das Entstehen und Wachsen neuer Nervenzellen im Gehirn. In der Demenz sind Selbstwertgefühl, Lernen und Erinnern nachhaltig gestört.

Wege zur Heilung

Wenn es so ist, dass traumatische Erlebnisse eine wesentliche Ursache für das Entstehen von Demenz sind, liegt darin auch ein Schlüssel zur Heilung. Die Bearbeitung der genannten Symptome ist kein leicht zu gehender Weg, aber ein möglicher. Es gibt zunehmend heilsame therapeutische Methoden sowohl auf körperlicher, seelischer wie geistiger Ebene. Da Demenz alle drei Ebenen betrifft, muss wahrscheinlich auf allen drei Ebenen angesetzt werden.

Gleichviel ob es die schrittweise Lösung der komprimierten Lebensenergie aus dem Organismus durch gezielte Körperarbeit ist, das behutsame Integrieren der abgekapselten, vergessenen Erfahrungen in das bewusste Erleben durch Psychotherapie oder das Erringen des dissoziierten Raumes durch gezielte meditative Übungen - Demenz ist nicht als unweigerliches Schicksal hinzunehmen. Wir sind aufgefordert, den Mut zu entwickeln, hinzuschauen, das Unaussprechliche in Sprache zu bringen, uns das Leben zurückzuerobern.

Die Überflutung des Ich-Bewusstseins durch verdrängte Seeleninhalte kann nur durch den Mut des Ich-Bewusstseins selbst überwunden werden. Dies wird die entscheidende Frage sein, ob man trotz eines solchen biographischen Einschnittes sein Ich so stärken kann, dass es im Alter der bis dahin unterdrückten Kraft zu widerstehen in der Lage ist.

Wichtig wird es sein, den dissoziierten inneren Raum zurückzuerobern, sich die Fluchtwege bewusst zu machen. Da wir es auch mit einem geistigen Phänomen zu tun haben, sollte die Kultivierung meditativer Praktiken einen wichtigen Beitrag leisten können. Gezielte Meditation führt nicht nur zum Abbau von Stress, sondern fördert die Gesundheit bis in die Bildung des Gehirns hinein.

Nach Studien der Harvard-Universität führt Meditation offensichtlich zu Veränderungen in der Funktionsweise des Gehirns. Durch Meditation (die Fokussierung von Aufmerksamkeit) werden verstärkt Gamma-Wellen gebildet, die wiederum die Synchronisierung im Gehirn verbessern. Nachweislich nimmt das Volumen der Hirnrinde in bestimmten Arealen der Großhirnrinde bei Menschen mit sehr großer Meditationserfahrung zu, vergleichbar nach dem Erlernen motorischer Fertigkeiten oder intensiver sensorischer Reizung. Dies geht auf eine Vermehrung des Neuropils zurück, d.h. der Zwischenräume zwischen den Nervenzellen, die von neuronalen Verbindungen und Synapsen ausgefüllt werden. Meditation ist also offenbar in der Lage, die Zahl und die Größe der Synapsen zu vermehren.

Das Ziel der Meditation könnte man in der Entwicklung eines „autonomen Ich" sehen. Dieses löst sich schrittweise von dem mentalen Konstrukt eines Ich, das von Gefühlen der Angst und Minderwertigkeit durch das Leben getrieben wird. Dazu müssen alte Lebensmuster überwunden und angemessene neue verinnerlicht werden. Meditation ist offensichtlich Balsam nicht nur für die Seele, sondern insbesondere auch für die Regeneration des Gehirns. Es geht um das bewusste Arbeiten an der Veränderung der physischen Grundlage, das Erringen einer geistigen Kraft und Präsenz.

Im sozialen Kontext ist es notwendig sich zu entscheiden, in Krisen nicht in die innere Emigration zu gehen und auszuweichen, sondern den Mut zum angemessenen Kampf zu entwickeln. Da Traumata mit dem Erleben massivster persönlicher Grenzverletzungen einhergehen kommt dabei dem Suchen und Respektieren von Grenzen eine besondere Bedeutung zu, eigener Grenzen wie auch der von anderen.

„Gleichzeitig ist die psychische Verarbeitung sozialer Erfahrungen für die Heranbildung bestimmter neuronaler und synaptischer Verschaltungsmuster sehr bedeutsam", sagt der Hirnforscher Prof. Hüther. Die Arbeit mit und an der eigenen Seele, die Reintegration gebundener Lebenskraft in die Gesamtorganisation hinein ist notwendig.

Da bei den Betroffenen die untergründig wirksamen Erfahrungen sehr angstbesetzt sind, ist dies kein einfaches Unterfangen und nur mit fachkundiger Hilfe und höchster Behutsamkeit möglich. Die Gefahr der Retraumatisierung und Verstärkung der Symptome ist groß.

Ein wesentlicher Aspekt dieser Arbeit besteht laut Peter Levine darin, die Gefühle eingefrorener Wut und Hilflosigkeit zu- und loslassen zu können. Solche Gefühle werden mit Lebenskraft gebunden und wirken als Erstarrung im Körper bis in das Nervensystem hinein. Im psychischen Erleben werden sie kanalisiert und erlebbar z.B. durch die Bildung von Depressionen. Die therapeutische Durchdringung und Bearbeitung einer depressiven Tendenz ist anzugehen.

An welchem Pol man auch mit der Arbeit beginnt, letztendlich sind körperliche, seelische und geistige Schritte zu gehen. Die oben genannten sollen nur erste Anregungen sein.

Prophylaxe gegen Demenz

Wir brauchen heute eine Prophylaxe gegen das Entstehen von Demenz, gleichermaßen wie etwa gegen Herz-Kreislauferkrankungen oder Krebs. Hier wie dort muss in einem ersten Schritt der Mensch die Verantwortung für seine Gesundheit übernehmen. Meist ist erst das Auftreten von Symptomen in der eigenen Familie ein Anlass, sich persönlich mit Phänomenen zu beschäftigen, die erst einmal mit dem eigenen Leben nichts zu tun zu haben scheinen. Da Traumata über Generationen weitergereicht werden können, ist es auch tatsächlich ratsam, wenn etwa ein Elternteil von Demenz betroffen ist, bei sich selbst auf die Suche zu gehen.

Sich auf den Weg zu begeben oder erkannte Symptome zu bearbeiten ist jedoch weit mehr als eine Krankheitsprophylaxe. Unterdrückte und gebundene Lebenskraft in die bewusste Verfügbarkeit zurückzuholen, bedeutet in jedem Fall einen Akt der Befreiung und eine Erhöhung der persönlichen Lebensqualität.

Du findest den ganzen Artikel „Demenz und die Macht des Ausgeblendeten“ im Internet durch Eingabe der Stichwörter Dietrich, Kumrow, Meditation, Demenz auf verschiedenen Seiten.

 

 

 

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Depressionen

So steht es in einem Artikel des ORF Online:

Meditationstherapie hilft bei Depressionen

 

Hier ein kurzes Zitat:

Eine Art Meditation schützt Patienten vor einem Rückfall in eine Depression so gut wie herkömmliche Medikamente. Zu diesem Schluss kommt eine großangelegte Vergleichsstudie mit 424 Teilnehmern, die heute im britischen Fachmagazin „The Lancet“ veröffentlicht wurde.

Während des zweijährigen Versuchs bekam die eine Hälfte der Probanden, die in der Vergangenheit unter Depressionen gelitten hatten, Antidepressiva. Die andere Hälfte wurde mit der Achtsamkeitsmeditation (Mindfulness-Based Cognitive Therapy) behandelt

Gruppensitzungen und Übungen zu Hause:

Dabei werden Patienten darin geschult, negative Gedanken und Gefühle zu erkennen, zu akzeptieren und mit ihnen umzugehen, anstatt in neue Depressionen abzugleiten.

 

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Diverse Erkrankungen

Sara Lazar, Forscherin an der Harvard University, hat einen gewissen Bekanntheitsgrad durch ihre Berichte darüber erreicht, wie die Gehirnmasse von Meditieren über die Zeit wächst. Andere Studien haben ergeben, dass Meditieren den IQ verbessert und Depression abschwächt. Zusätzlich zu diesen Vorteilen, trägt Meditation dazu bei:

• Alkohol- und Drogenkonsum zu reduzieren, sowie den Blutdruck (Chiesa, 2009)

• Beklemmung, depressive Symptome und Rückfälle zu verringern (Coelho, Canter & Ernst, 2007; Kim et al., 2009)

• Patienten mit verschiedenen chronischen Schmerzen zu helfen (Chiesa & Seretti, in der Presse)

• Häufigkeit von Stress zu reduzieren (Chiesa & Seretti, 2009)

• Krebspatienten zu helfen (Ledesma & Kumano, 2009)

Die meisten Menschen glauben, dass sie erst jahrelang meditieren müssen, bevor irgendwelche dieser Verbesserungen eintreten, jedoch zeigt eine Studie die von Chiesa, Calati und Serrati durchgeführt wurde, dass Meditierende schon nach acht kurzen Wochen mit Meditationsübungen verbesserte kognitive Fähigkeiten aufwiesen.

 

Originaltext von Christina Sarich, veröffentlicht auf Waking Times, übersetzt von Krovax.

Was passiert, wenn Menschen das erste Mal meditieren?

 

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Segnungen - die heilende Kraft des Segnens

 

Möge die Energie des Segnens Dein kommendes Jahr und alle deine Lebensbereiche durchströmen.

Jeder kann segnen, und so kann jeder das Leben aktiv mitgestalten.

Jeder kann alle Bereiche des Lebens, bei sich und bei anderen, heilend mit Segen unterstützen.

 

Segnung des neuen Jahres

Nehmen Sie sich etwas Zeit und Ruhe.

Kommen Sie zu sich selbst. Atmen Sie tief ein und aus. Fühlen Sie, wie Sie sich mit Ihrer geistigen Führung immer mehr verbinden und bitten die geistige Welt und die Engel zu sich.

Bitten Sie das geistige Licht der Segnung sich um 1000 Sonnen zu verstärken. Warten Sie, bis Sie dieses helle gleißende Licht wahrnehmen.

Nun sehen Sie das gesamte neue Jahr vor sich und lassen erst einmal das Segenslicht bis zum Jahresende hineinströmen. Spüren Sie dieses Segenslicht.

Konzentrieren Sie sich als nächstes nacheinander auf die einzelnen Monate des neuen Jahres. Lassen Sie zuerst den Segen in den Jänner fließen. Lassen Sie dazu in Ihren Händen eine Segnungskugel entstehen. Eine Kugel ist ein abgeschlossener Schwingungsraum. Spüren und sehen Sie welche Energie, welche Farbe für den Monat Jänner sich zeigt. Vielleicht kommt ihnen auch ein Wort oder ein Symbol in den Sinn. Lassen Sie die gesamte Energie der Segenskugel in den Monat Jänner fließen. Danken sie abschließend für den Segen

Fahren Sie auf die gleiche Weise fort, bis Sie alle 12 Monate mit Segenenergie durchströmt haben. Achten Sie auf die spezifischen Energiequalitäten, die sich für die einzelnen Monate zeigen.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass bei einem Monat die Energie absackt, dann bleiben sie länger und bitten die Energie der 1000 Sonnen dieses Monat mit besonderen Licht, Segen und Kraft zu durchströmen, bis sich die Energie für dieses Monat stark und segensvoll anfühlt.

Schreiben Sie auf, was Sie für jedes Monat gesehen gefühlt, gesehen und empfangen haben. Das kann am Jahresende im Rückblick sehr interessant sein.

 

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Fernheilung

Die Fernheilgruppe trifft sich regelmäßig - für die Organisation bitte um Anmeldung, wenn Sie Interesse haben

Jede / jeder kann mitmachen, entweder für andere um Heilung bitten oder auch selbst Heilung erfahren, einfach durch Einstimmen auf die komischen Kräfte und das Zulassen des Flusses der Heilenergie.

Diese Methode kann auch ausgedehnt werden z.B. auf die ganze Erde. Durch regelmäßige Praxis daheim werden Sie noch mehr in der Gruppe profitieren.

Auch in meinem Artikel über Meditationen weiter oben sind Infos zur Schaffung einer neuen Erde sowie zum Umgang mit Schmerzen in der Fernheilung zu finden.

 

 

 

 

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